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Die Tierheime sind überfüllt, die
Kosten für tierärztliche Behandlungen so groß wie nie,
und die Bereitschaft der Besitzer, ihre Tiere abzuschieben steigt.
Doch was sich manche Menschen erlauben schlägt dem Fass den Boden aus.
Eine Anruferin meldet, dass der Lebensgefährte ihrer Tochter deren Katze
so getreten
hat, dass das Tier einen komplizierten Beinbruch erlitt. Die OP-Kosten
belaufen sich nach
Aussage des Tierarztes auf 800,-- bis 1.000,-- Euro. Sie bittet darum,
dass das Tierheim diese
Kosten übernimmt. Ein Tierheim kann so hohe Kosten nicht übernehmen,
dafür ist der Besitzer
verantwortlich.
Doch die Dreistigkeit mancher Tierbesitzer ist grenzenlos.
Unter Umwegen über die Stadt, sowie eines auswärtigen Tierschutzvereines
wird die Katze
im Tierheim als Fundtier abgegeben, und die hohen Kosten somit
abgewälzt.
Der Tierquäler lebt ungestraft mit der Besitzerin weiter zusammen, und
mit Sicherheit wird ein
neues Tier angeschafft, welches beim nächsten Wutanfall wieder
zusammengetreten wird.
Der hauptsächlich weiße Kater mit den schwarzen Flecken wird einen
langen Weg bis zu
seiner hoffentlichen Genesung zurücklegen.
Die Katze wurde in Castrop-Rauxel, Friedrichstr. 46 "gefunden".
Sachdienliche Hinweise bitte an
Roswitha Heise - 1.Vorsitzende Tierschutz Castrop-Rauxel e.V. Tel.
0231-48 66 86
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